====== Herberge ====== wirt unde heim sint zwêne unschamelîche namen: gast unde hereberge muoz man sich vil dicke schamen. Walther von der Vogelweide: 31,23-32. An Otto IV. Das althochdeutsche //heriberga// bezeichnete den 'Ort, wo das Heer lagert' und enthält damit die Komponenten von Schutzmacht und Geborgenheit ('bergan'). Die Bedeutung verschiebt sich aber schon im Mittelhochdeutschen auf den //'Ort, wo der Fremde nächtigt'// und betont mit den synonymen lateinischen Ausdrücken //hospitium, casa, tabernaculum// die Aspekte von [[wiki:gast|Gast]], festem Haus, Schutz. Solcher Schutz gewährt Ruhe, Erholung, Entspannung, indem Kälte und schlechtes Wetter ebenso abgewehrt werden wie zudringliche Menschen oder wilde [[wiki:tiere|Tiere]], anders als etwa bei Mutter Grün oder beim [[wiki:camp|Camp]] im [[wiki:bush|bush]]. Die ältesten solcher Institutionen waren nicht für Jedermann, sondern entstanden interessegeleitet für * [[wiki:der_fahrende_haendler|Fahrende Händler]]\\ → [[wiki:liste_fernhandelsnetzwerke|Liste von Fernhandelsnetzwerken]] * [[wiki:bote|Boten]]\\ → [[wiki:liste_befoerderungssysteme|Liste von Beförderungssystemen]] * Pilger, wandernde Kleriker und [[wiki:scholar|Scholaren]] fanden Unterschlupf im Kloster (sanctuaries)\\ → [[wiki:zeitleiste_pilgerfahrten|Zeitleiste der Pilgerfahrten]] und [[wiki:pilgerwege|Pilgerwege]] * Gäste → [[wiki:ausstellungsliste_gast|Ausstellungsliste Der Gast]] Das Bedürfnis nach Schutz, [[wiki:sicherheit|Sicherheit]] und einem Rückzugsort ([[wiki:Bleibe und Unterkunft|Bleibe und Unterkunft]]) empfinden nicht nur [[wiki:reisende|Reisende]], sondern auch Arme [[wiki:heimatlos|ohne Wohnsitz]] sowie Kranke und Alte. Dem christlichen Gebot der Barmherzigkeit und Nächstenliebe folgend entstanden im frühen Christentum Einrichtungen, die Bedürftigen einen Schutzraum boten. Heute sind dies etwa: * Albergo Populare oder Dormitori economici * Flophouse (American English) oder doss-house (British English) * Herberge zur Heimat * Jugendherbergen * Obdachlosenasyl '[[wiki:kundenpenne|Kundenpennen]]' * Zunftherberge Die Idee der Herberge als Institution hat einen sozialen Charakter, weil sie der Gemeinschaft nützt, indem sie das Wohl des [[wiki:einzelne|Einzelnen]] bedenkt anstatt ihn der [[wiki:wildnis|Wildnis]] zu überlassen. Historisch zu beobachten ist das seit der christlichen Antike, in der als »Werk der Barmherzigkeit« Einrichtungen gestiftet wurden, die gleichzeitig, aber in verschiedenen Abteilungen [[wiki:pilger|Pilger]], [[wiki:reisende|Reisende]], Kranke, Alte beherbergen konnten. Diese Grundidee ist im Laufe der Zeit zerfallen in: * das //Hotel// als primär geschäftliches Unterkunftsangebot; * das //Hospital// als primär heilende Einrichtung; * das //Hospiz// als palliative Einrichtung; * den //»Beherbergungsbetrieb«// als Kategorie für alle Formen vom [[wiki:camping|Campingplatz]] über den Wohnmobil[[wiki:stellplatzsuche|stellplatz]] bis zur Nobelherberge. * 'Gasthaus' Bd. 4: Spalten 1132-1136; 'Hospital' Bd. 5: Sp. 133-137\\ //Lexikon des Mittelalters// Artemis, München, 1977-<1998> * ''Hiltbrunner, O.''\\ //Herberge.//\\ S. 602-626 in: Reallexikon für Antike und Christentum RAC 14, Stuttgart 1988 * ''Ganshof, Francois-Louis''\\ //La tractoria. Contribution à l’étude des origins du droit du gite//\\ Tijdschrift voor Rechtsgeschiedenis/Revue d'histoire du droit (Haarlem) 8 (1927) 69–91 * ''Sabolla, Luciano''\\ //All'origine della cura: homo viator: dall'accoglienza dei primi pellegrini agli Ospedali Maggiori//.\\ (Band 2) 104 S. Castel Bolognese 2023: Itaca. * ''Severin, Hans-Georg''\\ //[[wiki:pilger|Pilger]]wesen und Herbergen//.\\ S. 329-339 in: Ernst Dassmann, Josef Engemann (Hg.): Akten des XII. Internationalen Kongresses für Christliche Archäologie, Bonn, 22.-28.09.1991 [= JbAC Ergänzungsband 20 (1995-1997)] ==== Gast, Gastfreundschaft und πανδοχεῖον Pandocheion, Xenodochium ==== Der Beherbergungsbetrieb (amtsdeutsch) bezeichnet den Kunden zwar als [[wiki:gast|Gast]], doch werden die wechselseitigen Verpflichtungen über Geld und Leistung verglichen, während es im **Gastrecht** um den Austausch von Geschenken geht, der Gaststatus allerdings zeitlich eng befristet ist. Die Idee der Gastfreundschaft wurzelt im [[wiki:nomaden|Nomadentum]] und hebt den Status des [[wiki:der_fremde|Fremden]] als Feind befristet auf, sie ist Teil der tradierten Kultur. Die ältere griechische Gastfreundschaft (engl. "guest-friendship"), **xenia** kannte noch keine Institutionen. Diese entwickelten sich zunächst als πανδοχεῖον **Pandocheion** 'das alle Aufnehmende' (Constable S. 43 ff.). Ab dem Ende des [[wiki:reisegenerationen#Zwischen Mittelalter und Antike|4. Jahrhunderts]] entstand das griechische Xenodochium 'Fremdenhaus', aus //xenos// '[[wiki:der_fremde|Fremder]]' und //dechomai// 'aufnehmen'. 398 trug das Konzil von Karthago den Bischöfen auf, Fürsorgepflicht für Fremde zu übernehmen. Dazu sollten auch Xenodochien errrichtet werden. Das wahrscheinlich erste dieser Art ließ ''Basilius der Große'' um 370 bei Caesarea in Kappadokien bauen. Im oströmischen Raum entstanden zahlreiche dieser Häuser bis ins [[wiki:reisegenerationen#Ab dem 8. Jahrhundert|8. Jahrhundert]]. Das erste Xenodochium im weströmischen Reich entstand 395 in Portus bei Ostia, finanziert durch den Senator ''Pammachius''. Allein in und bei Rom sind rund 14 Xenodochien vom 395 bis zum [[wiki:reisegenerationen#9. und 10. Jahrhundert|9. Jahrhundert]] bekannt wie etwa Xenodochium Pammachii; X. Anichiorum; Pauperibus habitacula ad b. Petrum, b. Paulum et ad s. Laurentium; ((''R. Santangeli Valenzani''\\ //Pellegrini, senatori e papi//\\ Gli xenodochia a Roma tra il V e il IX secolo\\ in: Rivista dell'Istituto nazionale d'archeologia e storia dell'arte, 1996, 19-20)). In der Fachliteratur werden die Xenodochien meist kirchengeschichtlich oder medizingeschichtlich betrachtet, ihre infrastrukturelle Bedeutung für [[wiki:reisende|Reisende]] und das [[wiki:reisen|Reisen]] dagegen eher stiefmütterlich behandelt: * ''Dietz, Maribel''\\ //[[wiki:wandermoench|Wandering monks]], virgins, and [[wiki:pilger|pilgrims]]//\\ Ascetic travel in the mediterranean world, A.D. 300/800.\\ University Park, Penns. 2005: Pennsylvania State University Press. * ''Javier Gómez-Montero'', ''Florian Weber'' (Hg.)\\ //Gastfreundschaft - Pilgerherbergen - Hospitalwesen//.\\ (=Jakobus-Studien, 26) 212 S. Tübingen, 2024: Narr Francke Attempto.\\ Der rote Faden des Tagungsbandes folgt der Pilgerfahrt nach Santiago de Compostela vom Mittelalter bis in die Gegenwart, der Gastfreundschaft am Jakobsweg. [[https://d-nb.info/1335493832/04|Inhalt]] u.a.: * Volker Honemann\\ Die Darstellung der Reisevorbereitungen in deutschen Pilgerberichten des Spätmittelalters * ''Christian-Jürgen Gruber''\\ //Xenodocheia: eine Unterkunftsmöglichkeit für [[wiki:pilger|Pilger]]//\\ Eine Untersuchung ihrer Verwaltung und Einbettung im byzantinischen Ägypten\\ in: Ariantzi, Despoina, Ina Eichner: Für Seelenheil und Lebensglück: das byzantinische Pilgerwesen und seine Wurzeln. Tagungsband. Mainz 2018: Verlag des Römisch-Germanischen Zentralmuseums * ''S. Mratschek''\\ //Crossing the Boundaries: Networks and Manifestations of Christian Hospitality.//\\ S. 149-179 in: : Carmen Angela Cvetković, Peter Gemeinhardt (Hg.): Episcopal Networks in Late Antiquity: Connection and Communication across Boundaries. (=Arbeiten zur Kirchengeschichte, 137) 372 S. Berlin 2019: De Gruyter. * ''Thomas Sternberg''\\ //Orientalium more secutus//.\\ Räume und Institutionen der Caritas des [[wiki:reisegenerationen#Etwa ab dem 5. Jahrhundert|5.]] bis [[wiki:reisegenerationen#6./7. Jahrhundert|7. Jahrhunderts]] in Gallien.\\ Jahrbuch für Antike und Christentum, Ergänzungsband 16, 334 S., 26 Abb., Münster 1991: Aschendorffsche. \\ Eine umfassende quellenanalytische Studie nach historisch-philologischen Kriterien, jedoch bleiben archäologische Erkenntnisse unberücksichtigt. Der Autor bewertet Xenodochien als //»eine programmatische Neuschöpfung gegen die übel beleumundeten gewerblichen Herbergen«// (S. 151). * ''Thomas Szabó''\\ //Xenodochia, Hospitäler und Herbergen. Kirchliche und kommerzielle Gastung im mittelalterlichen Italien (7.–[[wiki:unterwegs_im_14._jahrhundert|14.]] Jahrhundert).//\\ S. 62–70 in: Hans Conrad Peyer (Hg.): Gastfreundschaft, Taverne und Gasthaus im Mittelalter (= Schriften des Historischen Kollegs Kolloquien, 3) München/Wien 1983: Böhlau. * ''Voltaggio, Michele''\\ //"Xenodochia" and "Hospitia" in [[wiki:reisegenerationen#6./7. Jahrhundert|Sixth-Century]] Jerusalem//\\ Indicators for the Byzantine Pilgrimage to the Holy Places.\\ Zeitschrift des Deutschen Palästina-Vereins 127.2 (2011) 197-210. ==== Funda, Fondaco, Funduq, Fondouk ==== Aus den semitischen [[wiki:sprachen|Sprachen]] des [[wiki:mediterraneum|Mediterraneums]] fand //**funduq**/**fondaco**// (pers. فندق funduq) Eingang in die [[wiki:lingua_franca|lingua franca]] als internationale Geschäftssprache, synonym zum persischen (//khān//, //Karawane//, [[wiki:karawanserei|Karawanserei]] und arabischen (//wakāla//), hebräischen //pundak// (פונדק‎). Der Ursprung des italienischen //Fondaco// führt ebenso wie spanisches //alfóndiga/alhóndiga// und arabisches //funduq// (فندق) zum griechischen //phoundax// `Warenhaus´, dem Bedeutungskern über die Sprachen hinweg. Die Institution bedient also die Interessen des //[[wiki:der_fahrende_haendler|fahrenden Händlers]]//, die [[wiki:rast|Rast]]plätze benötigten und zudem eines gesteigerten Schutzes ihrer Waren und ihres Vermögens bedurften. Über das arabische funduq gelangte der Begriff als [[wiki:pondok|pondok]] ins Malaiische und schließlich in Afrikaans, in beiden Fällen eine improvisierte Hütte bezeichnend. Venedig gestattet erstmals 1382, dass sich jüdische Geldverleiher und Händler dort niederließen. Diese wurden nach ihrer Herkunft tedeschi genannt, »die Deutschen«, im Unterschied zu den gleichfalls jüdischen levantini und ponentini. Die Fondaco dei Tedeschi in Venedig besteht noch heute. Die spezifischen Eigenschaften der unterschiedlichen Institutionen spiegeln in unterschiedlichen Kulturräumen auch das Reiseverhalten: //»The existence of the funduq and fondaco in the Muslim world encouraged European traders to visit Islamic ports, while the lack of comparable institutions in European cities mean that Muslim merchants rarely journeyed to European markets«// ((s.Constabel, S. 110)). * ''Olivia Remie Constable''\\ //Funduq, Fondaco, and Khan in the Wake of Christian Commerce and Crusade//\\ S. 145-146 in A. E. Laiou, R. P. Mottahedeh (Hg.): The Crusades from the Perspective of Byzantium and the Muslim World, Washington 2001: Dumbarton Oaks Research Library and Collection. * ''Olivia Remie Constable''\\ //Housing the Stranger in the Mediterranean World//.\\ Lodging, Trade and Travel in [[wiki:reisegenerationen#Zwischen Mittelalter und Antike|Late Antiquity]] and the Middle Ages.\\ XII, 427 S., Bibliographie 362-404, Cambridge 2003: Cambridge University Press\\ Mit Hinweisen zu den aufgeführten Beherbergungsvarianten. [[http://hdl.handle.net/10106/27048|Rezension]]: Kathryne Beebe, Journal of the Oxford University History Society JOUHS 2004. Inhalt:\\ * 'Accepting all comers': a cross-cultural institution in [[wiki:reisegenerationen#Zwischen Mittelalter und Antike|late antiquity]] * The transition from Byzantium to the Dar al-Islam * Commerce, charity, community, and the Funduq * Colonies before colonialism: western trade and the evolution of the Fondaco * Conquest and commercial space: the case of Iberia * Fondacos in Sicily, South Italy, and the crusader states * Changing patterns of Muslim commercial space in the later [[wiki:reisegenerationen#Der Blick zurück: Das Mittelalter als Epoche|middle ages]] * Christian commerce and the solidification of the Fondaco system * The Fondaco in [[wiki:mediterraneum|Mediterranean Europe]]. * ''Heyd, Wilhelm''\\ //Ueber Funda und Fondaco//\\ Zu Diez' etymol. Wörterbuch d. roman. Sprachen. 4. Aufl. 1878. S. 143.451.\\ Bayerische Akademie der Wissenschaften; Philosophisch-Philologische Klasse. Sitzungsberichte S. 617-627 München 1880: Franz in Komm. * ''Valérian D.''\\ //Le fondouk, instrument du contrôle sultanien sur les marchands étrangers dans les ports musulmans (XIIème-XVème siècles)?//\\ S. 677–698 in: C. Moatti (Hg.): La mobilité des personnes en Méditerranée de l’antiquité à l’époque moderne. Rome 2004. * ''Simonsfeld, Henry''\\ //Der Fondaco dei Tedeschi in Venedig und die deutsch-venetianischen Handelsbeziehungen//\\ Bd. 1 Quellen und Forschungen. Urkunden 1225-1653. XXII, 492 S.\\ Bd. 2. Geschichtliches. Liste der Consuln der deutschen Kaufmannschaft im Fondaco 1492-1753. Grabschriften von Deutschen in Venedig. Anhang: Zur Geschichte deutscher Gewerbetreibender in Venedig. XVI, 396 S. Stuttgart: Cotta 1887 ==== Khān, Han, Wakāla, Karawanserai ==== **Khān** und **Wakāla** wurden vor allem im (ägyptischen) Mamlūkenreich ab dem [[wiki:reisegenerationen#Ab dem 12. Jahrhundert|13. Jahrhundert]] betrieben; Wakāla auch im ottomanischen Raum.\\ Der persische Begriff (كاروانسرا kārwānsarā) bezeichnete Rastplätze für [[wiki:karawane|Karawanen]] und diente daher auch als Warenlager, Markt- und Handelsplatz mit Versorgungsmöglichkeiten, etwa Werkstätten.\\ Gleichbedeutend ist türkisches //Han//, Hane ist ein Haushalt (Raum oder Haus).\\ Ein //ribāṭ// ist funktional vergleichbar, jedoch älter und als befestigtes Fort ursprünglich für militärisch Reisende gedacht, erst nachfolgend auch im Sinne einer Karawanserai. * ''Alrawadieh, A.'', ''Alrawadieh, Z.''\\ //Tracing the Ottoman caravansaries along the road between Bilād Al-S̲hām and Istanbul.//\\ Journal of Tourism History, 13.3 (2021) 229–248. [[https://doi.org/10.1080/1755182X.2021.2012532|DOI]] * ''Katia Cytryn-Silverman'',''Jeffrey A. Blakely''\\ //The Khān at al-Sukkariyya: A Station on the Gaza-Hebron Route//\\ Bulletin of the American Schools of Oriental Research 369 (2013) 201-229 [[https://doi.org/10.5615/bullamerschoorie.369.0201|DOI]]\\ Um 1317 entstand in Sukkariyya ein Khān. Die Autoren verbinden literarische, epigraphische und archäologische Quellen mit diesem Khān al-Sabīl, das allen Religionen und allen Reisenden offenstand. Vermutlich war der Emir Āl Malik (gest. 1346) Schirmherr der Moschee, die möglicherweise identisch ist mit der „schönen Moschee“, die Felix Fabri 1483 neben dem Gasthof sahen. Eine im 20. Jahrhundert dort entdeckte Inschrift datiert den Bau der Moschee auf 1336. * ''Moḥammad-Yūsuf Kīānī'', ''Wolfram Kleiss''\\ //Caravansary//\\ Encyclopædia Iranica IV.7 (1990) 798–802 * ''Müller, Karl''\\ //Die Karawanserai im vorderen Orient.//\\ Diss. Dresden. (=Bauwissenschaftliche Beiträge, 6) 67 S. 64 Abb., 10 Tafeln. Berlin 1920: Der Zirkel. Rezensionen von [[https://search.proquest.com/openview/163c03bb2523ed10100045ed49de2b71/1?pq-origsite=gscholar&cbl=1817838|Herzfeld]] und [[https://search.proquest.com/openview/163c03bb2523ed10100045ed49de2b71/1?pq-origsite=gscholar&cbl=1817838|Dombart]] * ''Sennoune O.''\\ //Fondouks, khans et wakalas à Alexandrie à travers les récits de voyageurs//.\\ Annales Islamologiques, 38 (2004) 453–489. * ''Cinzia Tavernari''\\ //Caravansérails et réseaux routiers du Bilād al-Šām (fin XIIe siècle - début XVIe siècle)//\\ Diss. bei Anne-Marie Eddé, Université Sorbonne–Paris IV 2011.\\ Zwischen dem 12. und 16. Jahrhundert, unter der Ayyubiden- und später der Mamluken-Dynastie, waren die Straßen von Bilād al-Šām von Herbergen für Reisende gesäumt. Teil des Ergebnisses ist ein Katalog mit den identifizierten Standorten. * ''Cinzia Tavernari''\\ //Stones for Travellers: Notes on the Masonry of Seljuk Road Caravanserais//\\ S. 59-93 in: Blessing P, Goshgarian R. (Hg.): Architecture and Landscape in Medieval Anatolia, 1100-1500. Edinburgh University Press 2017. * ''Wimmel, Robin''\\ //Caravanserais and Khans as Commercial Architecture: Accommodating Long-Distance Travelers in West Asia.//\\ S. 108-122 (Bibliogr. S. 120--122) in: The Routledge Handbook of Global Islam and Consumer Culture. [[https://library.oapen.org/bitstream/handle/20.500.12657/97875/1/9781003830238.pdf#page=131|Online]] ==== Domunculae, Hospitalia, Deversoria ==== Basierend auf Texten antiker Autoren und archäologischen Befunden werden römische Unterkünftssysteme für Gäste und Reisende rekonstruiert, die ab dem 1. Jahrhundert BC als **Domunculae** oder **Hospitalia** bekannt waren.\\ Im Unterschied dazu waren die **Deversoria** genannten Bauten ausschließlich aristokratischen Gästen vorbehalten. Die Autoren identifizierten 31 Deversorien in 28 Residenzen, überwiegend im Raum Spanien, Großbritannien und Gallien, bis zum 7. Jahrhundert. * ''Bravo, Gonzalo''\\ //La hospitalitas tardorromana: ¿tradición o innovación?//\\ S. 205-220 in: Bravo, Gonzalo, González, Raúl (Hg.): Ver, viajar y hospedarse en el mundo romano. Madrid 2012: Signifer * ''J.-Ph. Carrié''\\ //Le deversorium dans les villae occidentales tardives: éléments pour une identification archéologique.//\\ Antiquité tardive 18 (2011) 277-296 [[https://doi.org/10.1484/J.AT.3.70|DOI]] * ''H. Bender''\\ //Archäologische Untersuchungen zur Ausgrabung Augst-Kurzenbettli.//\\ Ein Beitrag zur Erforschung der römischen Rasthäuser.\\ 174 S., hier S. 133-135. Antiqua 4 Frauenfeld: Huber 1975. * ''Jiménez, Jesús''\\ //Hospedajes para viajeros en el Imperio romano//\\ S. 161-181 in: Morère, Nuria,(Hg.): Viajes en el Mediterráneo antiguo. Madrid 2009: Editorial Universitaria Ramón Areces. * ''Pio Rajna''\\ //Strade, pellegrinaggi ed ospizi nell’Italia del medioevo//\\ Estratto dagli Atti Della Società Italiana per il Progresso delle Scienze V Riunione - Roma, ottobre 1911. 22 S. Roma 1912: G. Bertero. * ''Zanini, Enrico''\\ //I luoghi di sosta: funzioni, spazi, contesti.//\\ Antiquité tardive 24 (2017) 81-90.\\ // mansio, stathmos, statio, mutatio, deversorium, praetorium// ==== Hospitäler, monastic lodging, Pfarrhäuser ==== Dem griechischen Xenodochium bedeutungsgleich ist das Hospital/Hospiz aus lateinischem //hospes// '[[wiki:gast|Gast]]'. Im westlichen Europa forderte das Reformkonzil 816 von den Bischöfen die Stifte und Klöster mit einem //Hospitium// für //pauperes// und //[[wiki:peregrinus|peregrini]]// zu versehen (Sternberg S. 304-306). So findet sich auf dem Klosterplan von St. Gallen in der Schweiz **819** oder um 827/830 ein //domus peregrinorum et pauperum// [[https://www.e-codices.unifr.ch/de/list/one/csg/1092|Sign. Cod. Sang. 1092]]. Die weitaus meisten liegen //extra muros//, also außerhalb der Stadtmauern, dazu mögen die Standorte ehemaliger römischer Anlagen beigetragen haben (Rasthäuser, Straßenstationen, lat. mansiones). Mit der Errichtung von Weghospitälern an den [[wiki:alpenpaesse|Alpenübergängen]] erscheint eine neue Institution, die wesentlich mit dem christlichen Kulturraum verbunden ist, also mit der Gründung tausender Klöster im nördlichen Europa und den [[wiki:pilgerwege|Pilgerwegen]], etwa ins Heilige Land und nach Rom, → [[wiki:zeitleiste_pilgerfahrten|Zeitleiste der Pilgerfahrten]]. Pilgerherbergen wurden oft nach spezifischen [[wiki:zeitleiste_patrone_unterwegs|Patronaten]] benannt: ''Julianus Hospitator'' sollte für gute Herberge sorgen, Jakobus findet sich am Jakobsweg, Christophorus sichert Übergänge und Furten, Gertrud sorgt für eine sichere Rückkehr, Jodokus, Sebaldus, Servatius ... * ''Amouroux, Monique''\\ //Colonization and the creation of hospitals: The eastern extension of western hospitality in the eleventh and [[wiki:unterwegs_im_12._jahrhundert|twelfth centuries]]//\\ Mediterranean Historical Review, 14.1 (1999) 31-43 * ''Berger, Jutta Maria''\\ //Die Geschichte der [[wiki:gast|Gast]]freundschaft im hochmittelalterlichen Mönchtum.// Die Cistercienser.\\ Zugl.: Münster (Westfalen), Univ., Diss., 1996/97. Berlin Akad.-Verl. 1999 [[https://doi.org/10.1515/9783050074535|DOI]] * ''Corsi, Cristina''\\ //La Cristianizzazione Del Viaggio: Fonti Letterarie Ed Archeologiche Sui Luoghi Di Sosta Tra Tarda Antichità E Alto Medioevo.//\\ Rivista Di Archeologia Cristiana 81 (2005) 157-193. * ''Maurice Howard''\\ //Monastic Lodgings. Housing the King Before and After the Reformation.//\\ 14 S. in: Anthony Musson, J. P. D. Cooper (Hg.): Royal Journeys in Early Modern Europe. London 2022: Routledge [[https://doi.org/10.4324/9781003284154 |DOI]] * ''Horden, Peregrine''\\ //The Earliest Hospitals in Byzantium, Western Europe, and Islam//.\\ The Journal of Interdisciplinary History, 35.3 (2005) 361-389 [[https://muse.jhu.edu/article/175636|Online]] * ''Helmut Hundsbichler''\\ Gasthäuser und Pfarrhöfe als bischöfliche Unterkunft am Nordrand der Kirchenprovinz Aquileia. Beispiele aus den Reisetagebüchern des Paulo Santonino und aus verwandtem Quellenmaterial des 15. Jahrhunderts.\\ S. 189–203 in: Xenja von Ertzdorff, Dieter Neukirch (Hg.): Reisen und Reiseliteratur im Mittelalter und in der frühen Neuzeit (= Chloe. Beihefte, 13) Amsterdam 1992 * ''Morelli, Laura Good''\\ //Medieval pilgrims' hospices on the road to Santiago de Compostela.//\\ 2 Bde. 373 Bl. Diss. Yale University, 1998. * ''Michael Matzke''\\ //De origine Hospitalariorum Hierosolymitanorum//.\\ Vom klösterlichen Pilgerhospital zur internationalen Organisation.\\ Journal of Medieval History, 22.1 (1996) 1-23, DOI: 10.1016/0304-4181(96)00004-8 * ''Pauly, Michel''\\ //Hospitäler im Rheintal zwischen Elsass und Köln in räumlicher Perspektive.//\\ Rheinische Vierteljahrsblätter 79 (2015) 43--67. 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Jahrhundert.//\\ S. 221-242 in: Hans Conrad Peyer, Elisabeth Müller-Luckner (Hg.): Gastfreundschaft, Taverne und Gasthaus im Mittelalter (= Schriften des Historischen Kollegs. Kolloquien, 3). München/Wien 1983. * ''Clemens Theodor Perthes''\\ //Das Herbergswesen der Handwerksgesellen//.\\ Gotha 1856 (VI, 86 S.); [Dt. Herbergsverein], [Bethel bei Bielefeld] 1933, 3.A. 45 S. in: Der Wanderer, Karl Johannes Lemmermann) * ''Gustav Augener'', Rheinisch-Westfälischer Provinzial-Ausschuß für Innere Mission\\ //Die Herbergen zur Heimath und die Vereinshäuser in ihrer socialen Bedeutung für die Gegenwart (auf Grund der Geschichte dieser Anstalten in Rheinland und Westfalen)//\\ VIII, 116 S. Velhagen & Klasing, Bielefeld, 1869 [[https://books.google.de/books?id=HhZeAAAAcAAJ&newbks=1&newbks_redir=0&dq=Gesellenherbergen&hl=de&pg=PA3#v=onepage&q=Gesellenherbergen&f=false|Online]] * ''Lüttgen, Franz''\\ //Vom Gesellenhospitium zum Kolpinghaus: Die Geschichte der Häuser im Katholischen Gesellenverein bis zum Ersten Weltkrieg.//\\ Annalen des Historischen Vereins für den Niederrhein 204 (2001) 183-228. * ''Paul David Herz''\\ //Die Innungen und die Herbergen zur Heimath : Welche Aussichten und Aufgaben erwachsen uns aus der gegenwärtigen Innungsbewegung für die Weiterentwickelung unserer Herbergen zur Heimath?//\\ Referat gehalten bei der Conferenz für das Herbergswesen in Dresden, am 11. April 1883.\\ 16 S. Commissionsverlag der Buchhandlg. des Vereinshauses, Dresden, [1883] [[http://digital.slub-dresden.de/id393491900|Online]] * //Herbergen zur Heimat, Hospize, Vereinshäuser, Kellnerheime und Seemannshäuser.//\\ Bethel b. Bielefeld, 1892 ausgegeben vom Central-Ausschuß für innere Mission; 1898 ausgegeben vom Deutschen Herbergsverein und dem Central-Ausschuß für innere Mission. Ausgabe A: Länder/Provinzen, Ausgabe B: A--Z * ''Scheffler, Jürgen''\\ //Vom Herbergswesen für Handwerksgesellen zur Fürsorge für wandernde Arbeiter: Herbergen zur Heimat im Zeitalter der Industrialisierung, 1854-1914.//\\ ders. (Hg.): Bürger und Bettler. Materialien und Dokumente zur Geschichte der Nichtseẞhaftenhilfe in der Diakonie, Bielefeld: VSH 1 (1987) 10--19 ==== Gasthaus, Wirt & Wirtshaus, Auberge & Taverne ab dem Mittelalter ==== Die ältesten (Gasthöfe, Hotels ...) der Welt sind in Japan belegt, das Guiness-Buch der Rekorde nennt seit 705 //Nishiyama Onsen Keiunkan//, 717 //Koman//, 718 //Hōshi//. In Europa sind urkundlich belegt beispielsweise: * 803 Stiftskeller des Klosters St. Peter in Salzburg * 1126 Gasthof Taferne in Mandling, Österreich * 1158 das Gasthaus zum Riesen in Miltenberg * 1227 Gasthof Sternen in Wettingen * 1231 Herberge zum Löwen in Seelbach-Schönberg * 1246 Sanct Peter in Bad Neunahr-Ahrweiler * 1287 Maid's Head Hotel in Norwich * 1311 Zum roten Bären in Freiburg im Breisgau * ''Böhnisch, Tomke''\\ //Hier war Tag und Nacht was los... Die Gasthäuser//.\\ in: Stubenvoll, Willi (Hg.): Die Straße. Geschichte und Gegenwart eines Handelsweges; 750 Jahre Messen in Frankfurt S. 243−258. * ''Bréchon, Franck''\\ //Entre hôpitaux et auberges. L'accueil du voyageur en Cévennes à la fin du Moyen Âge.//\\ Revue historique, 697 (2021) 27-66 * ''Noël Coulet''\\ //Les hôtelleries en France et en Italie au bas Moyen Age//\\ S. 181−205 in: Charles Higounet (Hg.): L'homme et la route en Europe occidentale au Moyen Age et aux Temps Modernes. 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Studien zu Lage und Verbreitung mittelalterlicher und frühneuzeitlicher Wirtshäuser * Stefan Vasiliadis\\ Damit der [[wiki:gast|Gast]] sich wie zu Hause fühlt. Zu Struktur, Grundriss und Typen von Wirtshäusern * Sabrina Autenrieth\\ Zum gebaaschten Dragoner. Entwicklung und Symbolik von Wirtshausauslegern in Mitteleuropa * Steffen Berger und Nina Krischke\\ Durchgehend warme und kalte Küche. [[wiki:kochen_und_essen|Nahrungszubereitung]] und [[wiki:kochutensilien|Küchenutensilien]] in der mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Wirtshausküche * Till Kühl\\ In fremden Betten. Von Unterkunft und Obdach in Gasthäusern seit dem Mittelalter * Marc David Bieler\\ Austern, Tauben, Schafsköpfe. Von Speisen in mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Wirtshäusern * Fritz Jürgens, Florian Rinser und Donat Wehner\\ Am Becher erkennt man den Zecher. Trinkgefäße und Alkoholgenuss in Wirtshäusern des Mittelalters und der Frühen Neuzeit * Till Kühl\\ Da war der Wurm drin ... - Entsorgung und [[wiki:hygiene|Hygiene]] in mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Wirtshäusern * Katharina Ostrowski\\ Nach der Mess' die Maß - Zu Devotionalien und religiösen Objekten als Zeichen von Frömmigkeit und Religiosität im Wirtshaus des Mittelalters und der Frühen Neuzeit * Florian Fuchs, Donat Wehner\\ Gewerbe und Handel. Das Wirtshaus als Geschäftszentrum * Christina Schubert\\ Wirtin, gebt mir noch ein Bier! Rollenverteilung von Mann und Frau im Wirtshaus * Janna Kordowski, Nils Wolpert\\ Fürsten, Bürger, Bauern - Von armen und reichen Wirtshausbesuchern im [[wiki:reisegenerationen#Ab dem 16. Jahrhundert|16. Jahrhundert]] * Janna Kordowski und Donat Wehner\\ Katalog archäologisch und bauhistorisch erfasster Wirtshäuser des [[wiki:reisegenerationen#Der Blick zurück: Das Mittelalter als Epoche| Mittelalters]] und der Frühen Neuzeit. * ''Wallner, Ernst M.''\\ //Von der Herberge zum Grandhotel.// Wirtshäuser und Gastlichkeit. Geschichte, Wirtshausnamen, Wirtshausschilder.\\ 100 S. Konstanz 1968/1970: Rosgarten. * ''Donat Wehner'' ; ''Anke Wesse''; Mitarb. von Fritz Jürgens und Nils Wolpert\\ //Rasthäuser - Gasthäuser - Geschäftshäuser : zur historischen Archäologie von Wirtshäusern//\\ (=Universitätsforschungen zur prähistorischen Archäologie ; 271) 220 S. Bibliogr. S. 195--219. Bonn 2015: Habelt [Institut für Ur- und Frühgeschichte der Universität Kiel]. [[https://d-nb.info/1075604729/04|Inhalt]] u.a.: * Fritz Jürgens\\ Rasthäuser an langer Straße - Studien zu Lage und Verbreitung mittelalterlicher und frühneuzeitlicher Wirtshäuser * Till Kühl\\ In fremden Betten - Von Unterkunft und Obdach in Gasthäusern seit dem Mittelalter * Florian Fuchs und Donat Wehner\\ Gewerbe und Handel - Das Wirtshaus als Geschäftszentrum * Janna Kordowski und Donat Wehner\\ Katalog archäologisch und bauhistorisch erfasster Wirtshäuser des Mittelalters und der Frühen Neuzeit * ''Wolff, Philippe''\\ //L’Hotellerie, Auxiliaire de la Route. Notes sur les Hotelleries Toulousaines au Moyen Age.//\\ Bulletin Philologique et Historique du comité des trauvaux historiques et scientifiques, 1 (1960) 189–205 * ''Zaniboni, Eugenio''\\ //Alberghi italiani e viaggiatori stranieri sec. [[wiki:unterwegs_im_13._jahrhundert|XIII]]-[[wiki:unterwegs_im_18._jahrhundert|XVIII]].//\\ 178, XVI S. Napoli 1921: Libreria Detken & Rocholl, B. 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