====== Orientierung ====== Wer mit Verstand und Studium irre geht, der macht überhaupt gar keine Irrwege, er macht höchstens Umwege. Wilhelm Heinrich Riehl, Wanderbuch (1869) Die Orientierung im [[wiki:liste_raumvorstellungen|Raum]] ist ein Teilsystem der [[wiki:navigation|Navigation]] wie auch * **[[wiki:Positionsbestimmung|Positionsbestimmung]]** des Standortes bezüglich anderer [[wiki:Landmarke|Landmarken]] * **Zielsetzung**, also Wahl eines Zielortes oder einer Richtung mit unbekanntem Ziel * **[[wiki:routenplanung|Routenplanung]]**, also eine gedachte Folge von Strecken und Richtungen ([[wiki:wayfinding_choremes|Wayfinding Choremes]]). * **[[wiki:fortbewegung|Fortbewegung]]**: [[wiki:gehen|Gang]], [[wiki:wandern|Wandern]], [[wiki:fahrt|Fahrt]], Ritt ... * **[[wiki:wegfindung|Wegfindung]]**, also Entscheidungen, die Routenplanung und [[wiki:wahrnehmung|Wahrnehmung]] harmonisieren. * **[[wiki:monitoring|Monitoring]]** und [[wiki:verirren|Verirren]] * ''Basten, Kai''\\ //Orte – Routen – Karten.\\ Aufbau, Struktur und Gebrauch von Ortsrepräsentationen in der Raumkognition.//\\ 115 S. Dissertation, Institut für Neurobiologie, Universität, Tübingen 2010. [[https://d-nb.info/100330933X/34|Online]] * ''D. Pfaehler''\\ //Orientierung vor und auf der Reise. Gedruckte kartographische Hilfsmittel zur Reiseplanung vom 16. bis zum 18. Jahrhundert,//\\ LöTZ (Hg.), Deutsche Postgeschichte (Berlin) (1989) 105--122 * ''Schmauks, Dagmar''\\ //Kognitive und semiotische Ressourcen für die Wegfindung.//\\ Kognitionswissenschaft 7 (1998) 124–128. [https://doi.org/10.1007/s001970050064|[Online]].\\ Die Autorin untersucht wie kognitive Ressourcen (Wissen) und semiotische Ressourcen (Zeichen) bei der Wegfindung interagieren. Dabei wird die Zeichenklassifikation von ''Peirce'' angewandt zur Analyse von Orts- und Richtungsangaben in rund 250 Wegbeschreibungen. * ''Schmauks, Dagmar''\\ //Orientierung im Raum : Zeichen für die Fortbewegung.//\\ 144 S. Tübingen 2011: Stauffenburg. * ''Schmauks, Dagmar''\\ //Landkarten als synoptisches Medium.//\\ Zeitschrift für Semiotik 20.1-1 (1998) 244 (Aufsatzsammlung) * ''Schmauks, Dagmar''\\ //Orts- und Richtungsangaben in Wanderführern eine linguistische Analyse//\\ (= Universität des Saarlandes, 3) Saarbrücken 17 S. * ''Schmauks, Dagmar''\\ //Spuren und Wege Information und Täuschung im Kontext der Fortbewegung.//\\ (=Universität des Saarlandes, 26) Saarbrücken 1998, 16 S. * ''Holenstein, E.''\\ //Natürliche Grenzen der kulturellen Verschiedenheit.//\\ S. 243–260 in: Seitz, S., Graneß, A., Stenger, G. (Hg.): Facetten gegenwärtiger Bildtheorie. Reihe Interkulturelle Philosophie. Wiesbaden 2018: Springer VS. [[https://doi.org/10.1007/978-3-658-22827-9_14|DOI]] \\ Weshalb sich chinazentrierte Karten auch nicht in China durchsetzen, amerikazentrierte nicht in Amerika und gesüdete Karten nicht auf der Südhalbkugel. ==== Richtung und Himmelsrichtungen ==== Außerhalb des vertrauten Raums ist zunächst alles fremd, alles wird [[wiki:zwischenraum|Zwischenraum]]. Eine gegliederte [[wiki:liste_raumvorstellungen|Raumvorstellung]] und damit Orientierung entsteht: * Räumlich durch die Sonne und die eigene Position, alles Andere ist relativ dazu: vorne, hinten, links und rechts. * Zeitlich in erster Linie durch den Sonnenaufgang. * Die Fortbewegung (z. B. vorwärts, siehe -[[wiki:wärts|wärts]]) verbindet die eigene Position mit dem Ziel. Zur aufgehenden Sonne blickend ergibt sich zusammen mit dem Körper daraus eine Vorstellung von vier Himmelsrichtungen: - Blickrichtung Sonnenaufgang (Morgen > Licht: ex oriente lux), - rechts (Mittag), - Rücken Sonnenuntergang (Abend), - links (Mitternacht > dunkel). In den semitischen Sprachen bedeutete dasselbe Wort `Süd´ und `rechts´; im Jakutischen bedeutet //ilin// Ost und `Vorderseite´, //aryā// bedeutet West und `Rücken´, //una// bedeutet Süd und `rechts´ ((Sitzungsberichte der Finnischen Akademie der Wissenschaften 1962, S. 166)), ebenso bei den Tuareg: dat-akal 'vorne' > Osten, defter akal 'hinten' > Westen, tezalge 'links' > Norden, aghil 'rechts' > Süden ([[https://en.wikipedia.org/wiki/Body_relative_direction|Body relative direction]]) . Die vier Hauptrichtungen (engl. cardinal directions) sind weltweit zu finden, werden jedoch oftmals ergänzt durch oben, unten und das Zentrum (die eigene Position); das indische System ordnet 10 Dikpalas den vier Hauptrichtungen, vier Nebenrichtungen, oben unten und Zentrum zu. Auf der Nordhalbkugel beginnen diese Ordnungen im Osten und schreiten im Uhrzeigersinn fort - das scheint jedoch bisher niemand systematisch vergleichend untersucht zu haben, obwohl körperbezogene Begriffe und Metaphernimmer wieder im Zusammenhang mit Raumvorstellungen und dem Weltbild erscheinen, etwa //Umbilicus mundi// 'Nabel der Welt' und //Caput mundi// 'Haupt der Welt'. * ''Alexander V. Podossinov''\\ //Oben und unten. Begriffe der Raumorientierung in antiken Texten.//\\ In: K. Geus, M. Rathmann (Hg.): [[vermessen_raum|Vermessung]] der Oikumene. Mapping the Oecumene. Berlin 2013: Walter de Gruyter, S. 5–23 * ''Kugler, Hartmut''\\ //Himmelsrichtungen und Erdregionen auf mittelalterlichen Weltkarten.//\\ S. 175–199 in: Glauser, Jürg; Kiening, Christian (Hg.): Text-Bild-Karte. Kartographie der Vormoderne. Freiburg i. Br. 2007: Rombach * ''Christian Julien Robin''\\ //À propos de Ymnt et Ymn: "nord" et "sud", "droite" et "gauche", dans les inscriptions de l'Arabie antique.//\\ S. 119-140 in: F. Briquel-Chatonnet, C. Fauveaud, I. Gajda (Hg.): Entre Carthage et l'Arabie heureuse. Mélanges offerts à François Bron, Paris 2013: De Boccard. (= Orient et Méditerranée, 12) * ''Gordon, B. L.''\\ //Sacred Direction, Orientation, and the Top of the Map//\\ History of Religions 10 (1971) 211-227 [[https://www.jstor.org/stable/1062011|Online]] In der nordischen Mythologie personifizieren die vier Erdzwerge Norðri, Suðri, Austri und Vestri diese Himmelsrichtungen und stützen derart angeordnet den Himmel (( Lieder-Edda: Völuspá 11; Prosa-Edda: Gylfaginning 8 und 14; Skáldskaparmál 23; Þulur III 40)). Als Himmelsrichtungen verbinden sie sich mit [[wiki:weg|Wegen]] und werden zu [[wiki:routen|Routen]], die in bestimmte Weltgegenden führen wie //vestri leið//, //eystri leið// und der [[wiki:transkontinentale|transkontinentale]] [[wiki:Austrwegr|Austrwegr ]] durch die Kiewer Rus bis zum Schwarzen Meer (Byzanz) und Kaspischem Meer (Daylam), siehe [[https://en.wikipedia.org/wiki/Viking_expansion#/media/File:Viking_Expansion.svg|Karte]]. Vom Weg entlang der Küste nach Norden, dem //norðrvegr//, lieh das Land Norwegen seinen Namen. Heute bezeichnen auch alle romanischen Sprachen die Himmelsrichtungen mit den ursprünglich nordgermanischen Bezeichnungen. Ein Zusammenhang mit Farben ist nicht festzustellen, existiert jedoch im asiatischen Raum (chinesisch, tibetisch, indisch). Die Nützlichkeit, mit Himmelsrichtungen die [[wiki:fortbewegung|Fortbewegung]] im Raum zu beschreiben, unterliegt jedoch geographischen Bedingungen - die Sichtweise hängt dann vom Standpunkt ab und bestimmt die Begriffe ((''Spengler, Oswald''\\ //Reden und Aufsätze.// München 1937: C. H. Beck, S. 171-174)). Vier Himmelsrichtungen sind sinnvoll im Zentrum eines ausgedehnten Festlandes, denn am Rande und mit dem Meer im Rücken genügen drei Himmelsrichtungen für die Orientierung auf dem Land. In Ägypen gab es zwei Hauptrichtungen aufwärts und abwärts entlang des Nils, ebenso auf der Vulkaninsel Hawaii für hinauf und hinab. Zentren und Richtungen als Orientierungsachsen bei den Makassar auf Sulawesi im malaiischen Archipel dienen gleichermaßen zur Orientierung im Haus, in der Landschaft und im Makrokosmos ((''Rössler, Martin''\\ //Landkonflikt und politische Räumlichkeit: Die Lokalisierung von Identität und Widerstand in der nationalen Krise Indonesiens.//\\ In: Brigitta Hauser-Schäublin und Michael Dickhardt (Hg.): Kulturelle Räume – räumliche Kultur. Zur Neubestimmung des Verhältnisses zweier fundamentaler Kategorien menschlicher Praxis, S. 171–220. Münster 2003: Lit, hier S. 189–191)). * ''Christoph Winter''\\ //Kompass der Nordfriesen. Sprachliche Kodierung absoluter Orientierung am Beispiel der Himmelsrichtungen und Richtungspartikeln im Nordfriesischen.//\\ Diss. Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. (=Zeitschrift für Dialektologie und Linguistik. Beihefte, 194) 559 S. 39+52 Ill. Stuttgart 2023: Franz Steiner. * ''Joseph Cuillandre''\\ //La droite et la gauche dans les poèmes homériques en concordance avec la doctrine pythagoricienne et avec la tradition celtique//\\ Diss. 1927. 501 S. Paris 1944: Les Belles Lettres. -- In Verbindung mit zwei Rezensionen punktuell aufschlussreich: * ''Fernand Robert''\\ //L’orientation chez Homère.//\\ Revue Archéologique, 22 (1944) 127–134. [[https://www.jstor.org/stable/41751513|Online]] * ''Jean Audiat''\\ //Joseph Cuillandre, La droite et la gauche dans les poèmes homériques en concordance avec la doctrine pythagoricienne et avec la tradition celtique, 1944.//\\ Revue des Études Anciennes, 48.1-2 (1946) 122-125. [[https://www.persee.fr/doc/rea_0035-2004_1946_num_48_1_3341_t1_0122_0000_2|Online]] ==== Die Richtungen der Winde im Mediterraneum ==== Die seefahrenden Völker im Mediterraneum entwickelten dagegen die [[windrose|Windrose]] mit insgesamt 8 (12 oder 16) Haupt- und Nebenrichtungen, die durch den Namen typischer Winde bezeichnet wurde ((siehe [[https://de.wikipedia.org/wiki/Windrose|Windrose]] in Wikipedia)). ''Karl der Große'' (747 bis 814) führte für sein ausgedehntes Reich das lateinische und das germanische System zusammen ((//Einhardi vita Caroli Magni//, 29: »tem venos duodecim propriis appellationibus insignivit; cum prius non amplius quam vix quattuor ventorum vocabula possent inveniri.\\ Ventis vero hoc modo nomina imposuit, ut Subsolanum vocaret Ostronivint, Eurum Ostsundroni, Euroaustrum Sundostroni, Austrum Sundroni, Austroafricum Sundwestroni, Africum Westsundroni, Zefyrum Westroni, Chorum Westnordroni, Circium Nordwestroni, Septemtrionem Nordroni, Aquilonem Nordostroni, Vulturnum Ostnordroni.«)): ^ PIE ((Proto-Indo-Europäische Wurzel)) ^ ^ Heute ^Griech. ^ Latein ^ Germanisch ^ Windrose ^ Arabisch ^ Indisch ((Lokpala: Himmelsrichtung)) ^ | *aus-\\ leuchten ^ O | Ost | Apheliótes\\ ἀφηλιώτης | Subsolanum | Ostronivint| Levante | شرق Ash\\ Sharq | Indra:\\ pūrva | | | SO | Ost-Süd | Eurus εὖρος |Eurus | Ostsundroni| | | | | | SSO | Süd-Ost | Euronotos\\ εὐρόνοtος |Euroaustrus | Sundostroni| Scirocco | |Agni:\\ āgneya | | *sunþaz\\ Sonne ^ S | Süd | Nótos νόtος | Austrus | Sundroni| Ostro | جنوب Al\\ Janoob | Yama:\\ dakṣiṇa | | | SSW | Süd-West | Libonotos\\ λιβόνοtος |Austro-\\ africus | Sundwestroni| Libeccio | | Nirriti:\\ nairṛta | | | SW | West-Süd | Lips λίψ | Africus | Westsundroni| | | | | *wes-pero\\ Nacht ^ W | West | Zephyros ζέφυρος | Favonius| Westroni| Ponente | غرب Al\\ Gharb | Varuna:\\ paścima | | | NW | West-Nord | Iapyx ἰαπύξ | Corus | Westnordroni| Maestro | | | | | NNW | Nord-West | Thrakias θρακίας | Circius | Nordwestroni| | | Vayu: vāyana | | *ner-\\ links ^ N| Nord | Aparktías\\ ἀπαρκίας| Septem-\\ trionem | Nordroni| Tramontana | شمال Ash\\ Shamal | Kubera:\\ uttara | | | NNO | Nord-Ost | Boréas βoρέας | Aquilonem | Nordostroni| Greco | | Ishana:\\ aiśāna | | | NO | Ost-Nord | Caecias καικίας | Vulturnus | Ostnordroni| | | * ''Malone, K.''\\ //King Alfred's North: Osti, Este. A Study in Medieval Geography//\\ Speculum 5 (1930) 139−167. [[https://doi.org/10.2307/2848364|Online]] ==== Himmelsrichtungen nach dem Stand der Sonne ==== ^ Sprache ^ Osten ^ Westen ^ Norden ^ Süden ^ ^ biblisch | mizrakh\\ vorn| yam\\ Meer| s'mol\\ links| yamin\\ rechts | ^ hebräisch | mizrakh | ma"arav | tsafon | darom | ^ altgriech.| Anatole ἀνατολή | Dysis δύσις | ἄρκτος árktos | Mesembria μεσημβρία | ^ latein | oriens| occidens | septentrion | meridies | ^ rumänisch | răsărit | apus| miazănoapte | miazăzi | ^ russisch | ост | вест | норд | зюйд | ^ serbisch | istok | zapad | sever | jug | ^ ukrainisch | схід s'hid | захід zahid | північ pivnich | південь pivden | ^ ungarisch | kelet | nyugat | észak | dél | ^ bretonisch | reter | kornog | hanternoz | kreisteiz | ^ lettisch | austrumi | rietumi | ziemeļi | dienvidi | ^ litauisch | rytai | vakarai | šiaurė| pietūs | ^ baskisch | ekialdea | mendebaldea | iparraldea | hegoaldea | ==== Die Richtungen der Flüsse in Nordeuropa ==== [[wiki:europa|Europa]] hat von allen Kontinenten den größten Küstenanteil im Verhältnis zur Fläche und ist daher durch seine großen [[gewaesser|Flüsse]] gegliedert, die im Großen und Ganzen den Himmelsrichtungen und den [[wiki:ozeane|Meeren]] entsprechen, in die sie fließen: * nach Osten fließen die Donau ins Schwarze Meer und der Po in die Adria; * nach Süden fließen die Rhone ins Mittelmeer sowie Don und Dnjepr ins Schwarze Meer; * nach Westen fließen die Loire und die meisten iberischen Flüsse außer dem Ebro; * nach Norden fließen alle Flüsse zwischen Dwina (Russland) und Seine (Frankreich) und münden ins Polarmeer, in die Ostsee und in die Nordsee. * nach Norden fließen auch Ob, Jenissei und Lena, die großen sibirischen Flüsse. Frühe russische Karten waren oft gesüdet. ((Dazu auch Fußnote 32 in: L. A. Goldenberg: Russian Cartography to ca. 1700. [[https://press.uchicago.edu/books/hoc/HOC_V3_Pt2/HOC_VOLUME3_Part2_chapter62.pdf|Online]]\\ ''Leo Bagrow''\\ //Semyon Remezov: A Siberian Cartographer//\\ Imago Mundi 11 (1954) 114.\\ ''Leo Bagrow'' (Hg. und Einführung\\ //The Atlas of Siberia by Semyon U. Remezov//\\ S.-Gravenhage 1958: Mouton, u. a. Faksimile der Kompilationen von Semjon Remesow von 1697-1711. )) Zum Einen wurde die Expansion vom russischen Zentrum aus gesehen und erfolgte daher überwiegend nach Süden. Zum Anderen folgte die Erkundung vom Meer aus über die Flüsse, also ebenfalls von Norden nach Süden. Die Dynamik der Expansion bestimmt die Blickrichtung. //>>Russian cartography before the eighteenth century knew none of the mathematics and geographic fundamentals practiced in Western Europe to map vast areas of the earth’s surface by using latitude and longitude coordinates, projection, and scale. Instead, a single cartographic canvas was composed of structurally heterogeneous materials, which were spatially arranged around the “skeleton” of routes. These routes extended along main rivers and roads. The orientation of such routes as parts of a complete drawing was facilitated by the fact that the main rivers in European Russia flow in the direction of the meridians.< Mitte des Tages * ''Georg Kreis''\\ //Himmelsrichtungen//.\\ S. 219-226 in: Boer, Pim den: Europäische Erinnerungsorte 1: Mythen und Grundbegriffe des europäischen Selbstverständnisses. München 2012: Oldenbourg. [[https://www.degruyter.com/document/doi/10.1524/9783486704204.219/pdf|Online]] * ''Lettau, Reinhard''\\ //Zur Frage der Himmelsrichtungen.//\\ 84 S. München 1988: Carl Hanser Verlag. * ''Maurmann, Barbara''\\ //Die Himmelsrichtungen im [[wiki:weltbild|Weltbild]] des Mittelalters: ''Hildegard von Bingen'', ''Honorius Augustodunensis'' und andere Autoren.//\\ Zugl.: Münster, Univ., 12, 216 S. (= Münstersche Mittelalter-Schriften, 33) Diss. München 1976: Fink. [[https://mdz-nbn-resolving.de/bsb00051031|Online]] * ''Alexander V. Podossinov''\\ //Himmelsrichtung (kultische).//\\ In: Reallexikon für Antike und Christentum. 15. Stuttgart, 1989. S. 233–286 * derselbe: //Die sakrale Orientierung nach Himmelsrichtungen im alten Griechenland.//\\ In: Acta antiqua Academiae scientiarum Hungaricae. XXXIII. Budapest, 1990–1992. S. 323–330 * derselbe: //Die Orientierung der alten Karten von den ältesten Zeiten bis zum frühen Mittelalter.//\\ In: Cartographica Helvetica, 7. Murten, 1993. S. 33–43 * ''Schimmang, Jochen''\\ //Himmelsrichtungen//\\ Merkur März 47.528 (1993) 260-267 * ''Wehrle, Hugo''\\ //Die deutschen Namen der Himmelsrichtungen und Winde.//\\ Diss. Freiburg i.B. 75 S. Strassburg, 1905. * ''Robin, Ch. J.''\\ //À propos de Ymnt et Ymn: “nord” et “sud”, “droite” et “gauche”, dans les inscriptions de l’Arabie antique.//\\ S. 39–106 in F. Briquel-Chatonnet, C. Fauveaud, & I. Gajda (Hg.): Entre Carthage et l’Arabie heureuse. Paris 2013: Association des Amis du Centre d’Histoire et Civilisation de Byzance. ---- siehe auch:\\ * [[wiki:reisefuehrer|Reiseführer und Karten]]\\ * [[wiki:kreuz_des_suedens|Kreuz des Südens]]\\ * [[wiki:kartographie|Kartographie]]\\ * [[wiki:Brötchentütennavigation|Brötchentütennavigation]]\\ * [[wiki:gps|GPS]]