Giambattista Vico (1668 - 1744)Prinzipien einer neuen Wissenschaft über die gemeinsame Natur der Völker
F. Meiner Hamburg 2009
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»Le seizième siècle, dans sa grande et légitime extension, va de Colomb à Copernic, de Copernic à Galilée, de la découverte de la terre à celle du ciel.« Jules Michelet, Renaissance, Paris 1855,Histoire de France, Bd. 7
Die Entdeckung besteht nicht daran, dass jemand den ersten Fuss auf dieses Land setzte oder das Neuartige erkannte oder ihm einen Namen gab. Dies sind vielmehr notwendige Voraussetzungen dafür, dass sich daraus folgend das Weltbild der Menschen insgesamt erweiterte 1); allerdings konnte man auch schon früher Weltbürger sein. Vorher war Mittelalter 2), gefolgt von der Moderne mit Aufklärung, Wissenschaft, Nationen, Demokratie, Liberalismus usw. Daraus erwuchs der Hinweis, dass die Welt heute mit europäischen Augen betrachtet werde 3). Das stimmt - aber wo sind die bewährten Alternativen? Beispielsweise entstand daraus das heutige Weltbild der Geographie auf wissenschaftlicher Grundlage, das weltweit anerkannt ist: es gibt weder chinesische Wendekreise noch einen amerikanischen Äquator; die Festlegung von Nordpol und Südpol erfolgt nicht interessegeleitet und ist keine Frage des Glaubens.
Wolfgang ZankDipesh ChakrabartyZu Beginn handelt immer der Einzelne, erst nachfolgend entstehen größere Handlungssysteme mit Stereotypen. Dabei können verschiedene Rollen in Personalunion zusammenfallen oder von verschiedenen Akteuren wahrgenommen werden als:
Lev S. Berg Richard Hennig [1874-1951]Parias, Louis-HenriFolker ReichertColumbus und Marco Polo. Asien in Amerika.Wang, I-ChunIan CameronDespoix, PhilippeGruber, DorisStephen GreenblattMax MittlerFüssel, StephanHeinrich PletichaCabral bis Fawcett auf der Doppelseite einen Absatz mit manchmal nur 3, 4 Sätzen. Auch hier weiß das Vorwort Rat: Man nehme die im gleichen Verlag erschienenen Titel zu Hilfe: Lexikon der Abenteuerreisen sowie Lexikon der Abenteuer- und Reiseliteratur, um mehr zu erfahren. Der Text scheint also eher entbehrlich zu sein, die modernen Übersichtskarten wären auch auf weniger Platz noch großzügig, den gewonnenen Platz verdienten die historischen Karten. Fazit: Mehr Design als Sein.Heinrich Pleticha, Hermann SchreiberArved Fuchs erhält einen Eintrag, Sir Vivian Fuchs nicht, auch nicht Hillary als Everest-Erstbesteiger oder Juri Gagarin als erster Mensch im Weltraum. Wollte man sie alle aufnehmen, erhielte man die seit 1978 erscheinende »Enzyklopädie der Entdecker und Erforscher der Erde« (Dieter Henze), mit rund 4.000 Seiten. Was ich jedoch schmerzhaft vermisse, sind Zusammenhänge, Motive, Chronologien sowie ein Hinweis auf die wichtigsten Originalpublikationen dieser Entdecker jeweils unter ihrem Eintrag.siehe auch Das Mittelalter als Epoche
Jörg-Geerd ArentzenJosef Babicz, Heribert M. NobisAlbertus Magnus und ihre Stelle in der Geschichte der GeographieRudolf BlankAnna-Dorothee von den BrinckenAnna-Dorothee von den BrinckenAnna-Dorothee von den BrinckenAnna-Dorothee von den BrinckenDoris GebelSiegmund GüntherKonrad KretschmerM. Schneid\\ Die Lehre von der Erdrundung und Erdbewegung im MittelalterKlaus A. VogelThomas MorusKlaus A. VogelKarl WernerWilhelm von ConchesReinhold BichlerDuane W. RollerRaimund SchulzGiambattista Vico (1668 - 1744)Klaus Anselm VogelDipesh ChakrabartyAnthony Pagden