StendhalReise in Italien. Rom – Neapel – Florenz.
F. v. Oppeln-Bronikowski (Übers. und Bearb.) München [1911] 1996: Diederichs
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→ Was ist Reisen? Psychologische Ansätze
Shapiro, S.Hames J, Ribeiro J, Smith A, Joiner T.Heth, C. D. & Cornell, E. H.Pierce, Philip L.Pamela HeiseHenry Beyle, der als Stendhal Weltliteratur schrieb, reiste 1817 nach Rom, Neapel und Florenz. Durch Architektur, Kunst und die geschichtsträchtige Aufladung der Orte geriet er in eine Art Ekstase, die Wahrnehmung, Gleichgewicht, Wohlbefinden beeinträchtigte 1). Vergleichbare Syndrome schilderten auch andere Reisende, die im Extremfall handlungs- und bewegungsunfähig wurden. Aus einem cultural overflow, also einer Überreizung und Verwirrung durch intensive kulturelle Einflüsse, können Panikattacken werden bis hin zu wahnhaftem Verhalten.Magherini, GraziellaStrijards, FransWolter, ChristineHakim Bey) > MöglichkeitssinnSiegbert A. WarwitzStendhal